Yi-Chen Lin

Noch während ihrer Kindheit übersiedelte die in Taipeh geborene Künstlerin nach Wien, wo sie ihre Ausbildung als Geigerin und Pianistin, später auch als Dirigentin absolvierte. Sie begann ihre Karriere als Kapellmeisterin und Musikalische Assistentin an der Deutschen Oper Berlin. Dort gab sie mit der Neueinstudierung von Mark-Anthony Turnages „Greek“ einen viel beachteten Einstand. Zu ihren jüngsten Engagements und Debüts zählen Rossinis „La Cenerentola“ in Chicago und Poulencs „Dialogues des Carmélites“ in Oslo sowie Konzerte mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, mit Taipei Symphony und dem Opéra Orchestre Montpellier. Zum dritten Mal in Folge trat Yi-Chen Lin 2024 bei den Bregenzer Festspielen auf. Aktuell leitet sie an der Komischen Oper Berlin die Neuinszenierung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“, in Toulon dirigiert sie Verdis „Nabucco“. Frühere Opernengagements führten sie unter anderem zum Rossini Festival nach Pesaro, ans Teatro São Carlos in Lissabon, an die Opernhäuser von Stuttgart, Frankfurt und Bologna sowie ans Zarzuela-Theater in Madrid.