Giacomo Puccini: Tosca

Sonya Yoncheva, Riccardo Massi & Erwin Schrott

Die aktuell beste „Traviata“ singt „Tosca“: eine wunderbare Vorlage für die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva, die für ihr breites Rollenspektrum weltweit gefeiert wird. An ihrer Seite in unserer konzertanten Tosca-Aufführung: der italienische Tenor Riccardo Massi, der vor seiner Karriere als Operntenor als Stuntman in Filmen und Serien wie »Gangs of New York«, »Empire« und »Rome« auftrat. Den charismatischen Bösewicht singt der uruguayische Bassbariton Erwin Schrott – dem Festspielhauspublikum als ehemaliger Don Giovanni und Mephisto bestens bekannt.

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Programm

Oper in drei Akten

Musik von Giacomo Puccini
Libretto von Luigi Illica nach Victorien Sardou

Veranstaltungsende: 7:55 PM Uhr

Künstler

Riccardo Massi Cavaradoss
Erwin Schrott Scarpia
Matteo Peirone Mesner
David Oštrek Angelotti
Massimiliano Chiarolla Spoletta
Domingo Hindoyan Dirigent
Chor Konzert Theater Bern
Gstaad Festival Orchestra

Kooperation und Partnerschaft

Förderpate: Wolfgang Grenke und Corina Grenke-Stingaciu

Für Ihren Pausentalk

Spannende Fakten, mit denen Sie nicht gerechnet haben

Ausgewachsener Opernkrimi

Bei Puccini wie bei Wagner: Orchester und Gesang sind gleich wichtig, auch wenn die Arien in „Tosca“ zu den schönsten überhaupt gehören. Als Meister der Melodie wohlgeschätzt, bleibt Puccini als raffinierter Komponist noch zu entdecken: Wer hört etwa, dass viele der „Tosca“-Melodien auf die Musik des Bösewichtes Scarpia zurückgehen? All das braucht man nicht zu wissen. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das konzertant gegebene Werk wie eine Literatur-CD, schließlich ist „Tosca“ ein ausgewachsener Opernkrimi. Die Kunst dieser Musik erschließt sich auch ohne Kirchen, Madonnengemälde und Engelsburg. Lust am Drama und ein aufmerksames Ohr reichen vollkommen.

Puccinis Zauberkasten

Die Szene ist von bizarrem Reiz: Eine Messe beginnt, doch Bösewicht Scarpia täuscht ein Gebet nur vor, während er sich immer mehr in wollüstige Gedanken hineinsteigert. All das zu Kirchenglocken, deren penetrantes Hin und Her nicht nur den Bösewicht, sondern auch die Hörer hypnotisiert – und berauscht, denn die Musik wird gleichzeitig immer lauter. Dieser Trick ist nur einer von vielen in „Tosca“. Puccini war das Genie der genau gesetzten Reize: Der Hörer kann sich einer solchen Musik kaum entziehen.

Zugabe!

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