Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker

Ganz. Große. Oper. Als der Maler Gustav Klimt seine Wandbilder mit Blattgold überzog, schwelgte auch Richard Strauss musikalisch in einer Opulenz, die so typisch war für das Wien jener Zeit. Gleich fünf Wagnerheld(inn)en-Stimmen braucht es für seine „Frau ohne Schatten“, von zahlreichen Nebenrollen ganz abgesehen. Damit ist Strauss’ Märchen der Prototyp einer Festspiel-Oper. Um die Effekte dieses Klangmagiers aus dem Hut zu zaubern, verwendet sein Riesenorchester zusätzlich fünf chinesische Gongs und eine Glasharmonika. Ein zentrales Werk des Jugendstils, Gipfeltreffen der Stimmen, Fest für das Publikum und musikalische Visitenkarte für die Berliner Philharmoniker.

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Programm

Oper in drei Akten
Neuinszenierung

Musik von Richard Strauss

Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Künstler

Chor des Nationalen Musikforums Breslau
Lydia Steier Inszenierung
Paul Zoller Bühne
Katharina Schlipf Kostüme
Elana Siberski Licht
Momme Hinrichs Videodesign
Mark Schachtsiek Dramaturgie
Iréne Theorin Die Färberin
Wolfgang Koch Barak
Elza van den Heever Die Kaiserin
Michaela Schuster Die Amme
Clay Hilley Der Kaiser

Kooperation und Partnerschaft

Förderpate: Bernd-Dieter und Ingeborg Gonska

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Spannende Fakten, mit denen Sie nicht gerechnet haben

Ruhiger Atem, schnelles Tempo

Nachdem ihre Erstinszenierung von Deutschlandradio Kultur zur Neuentdeckung des Jahres 2009 ernannt worden war, erhielt die amerikanische Opernregisseurin Lydia Steier zwei Nominierungen zum Deutschen Theaterpreis „Der Faust“, verantwortete eine „Operninszenierung des Jahres“ und eröffnete die Salzburger Festspiele mit Mozarts „Zauberflöte“. Steiers Geheimnis? Als ausgebildete Sängerin atmet sie mit den Sängern mit und inszeniert nie gegen die Stimme – kein selbstverständliches Statement heute, schon gar nicht im Zusammenhang mit einer so sinfonischen Oper wie der „Frau ohne Schatten“.

Der „Zauberflöte“ dritter Teil

„Die Frau ohne Schatten‘ ist die ‚Zauberflöte‘ des 20. Jahrhunderts“, so Kirill Petrenko auf einer Pressekonferenz. Strauss’ Librettist Hofmannsthal orientierte sich an Mozarts Klassiker (einen „zweiten Teil“ hatte bereits Goethe gedichtet), ging weiter zu den Mysterienspielen und schrieb den ersten „Frau ohne Schatten“- Entwurf im selben Jahr, in dem er seinen „Jedermann“ uraufführen ließ.

Himmelsgeschenk

31.03.-03.04.2023 Kulturreise Osterfestspiele

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